To be continued – Das Bewerbungskarussell dreht sich weiter…

Neues Jahr, neues Glück….ach ja – da war ja was. Jobsuche….über Weihnachten und Silvester habe ich fast komplett dieses Thema abgeschaltet und ganz verdrängt, wie anstrengend es ist. Es geht weiter, das Durchwühlen von Jobbörsen, das Schreiben der Bewerbungen, das Grübeln über noch bessere Formulierungen (obwohl mehrfach vom Outplacement – Berater abgesegnet), das verschicken der Mails. Um dann nach kurzer Zeit eine Absage zu erhalten mit der Begründung, es habe gar nichts mit mir und meiner fachlichen Kompetenz zu tun.
In meinem letzten Termin mit meinem o.g. Berater wurde mir gesagt, ich solle emotional „professioneller“ werden und Absagen keinesfalls auf mich und meine Kompetenzen beziehen, sondern dranbleiben und weitermachen. Natürlich ist das der Weg, den ich gehen muss, um endlich wieder im Berufsleben Fuß zu fassen, was wirklich schön wäre. Dennoch drehte sich eben etwas der Magen um, als ich meine Vorlagen lud, um sie an 2015 anzupassen und direkt mehrere Bewerbungen zu verschicken.

Neulich lese ich einen Facebook-Eintrag in einer Gruppe für regionale Stellenangebote, dass sich eine Dame darüber aufregt, dass keine Vollzeitstellen angeboten würden. Scheinbar lebt sie in einem anderen Universum, da es doch eigentlich das Hauptproblem für arbeitssuchende Mütter ist – wir suchen meist Teilzeitstellen und finden keine, eben WEIL es meist nur noch Vollzeitstellen gibt.

Nach einer etwas intensiveren Recherche bezüglich geeigneter Jobbörsen bin ich einmal auf div. Portale gestoßen, die sich darauf spezialisiert haben, Teilzeitstellen bzw. mütterfreundliche Jobs anzubieten. Leider sind diese m.E. noch nicht ausreichend frequentiert bzw. regional begrenzt. Ich halte die Grundidee jedoch für grandios – vermutlich fehlt nur der richtige WUMMS über Werbung, allem voran via Social Media. Hier die gefundenen Portale:

http://www.mutterschafft.de/
http://www.jobsfuermama.de/
http://www.elternjobs.de/

Ich schließe nicht aus, dass es noch mehr gibt, jedoch beschränke ich mich zunächst auf diese Auswahl.

Sofern Du betroffen bist – wo gehst Du auf Jobsuche? Nimmst Du die genannten Portale in Anspruch? Postest Du ggf. Deine Jobsuche ganz öffentlich in den sozialen Netzwerken oder gar bei ebay Kleinanzeigen? Zugegeben, bin ich diesen Weg noch nicht gegangen, spiele aber immer öfter mit dem Gedanken, denn irgendwann muss diese verdammte Suche doch ein Ende haben. Irgendwo muss es auch für mich den passenden Job geben 😉

Es bleibt weiter spannend. Bald ist sicher auch wieder ein Besuch bei der Arbeitsagentur fällig 😉

3 Kommentare

  1. Hajo Dietze

    Alle Gute und viel Erfolg bei Deiner Jobsuche

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    1. Chrissi (Beitrags-Autor)

      Vielen Dank. Es wird Zeit….

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  2. Hajo Dietze

    Die ersten Fragen, die klein Erna in ihrem kurzen Leben wahrscheinlich gestellt hat lauteten: “Mama? Wo ist sie? Wann kommt sie wieder? Wie lange dauert es noch? Warum ist sie überhaupt weg gegangen? Ist sie böse auf mich? Will sie mich bestrafen?

    Am Schluss hat sie sich vielleicht gefragt, was die ganze Fragerei eigentlich soll und ist beim Nachdenken darüber eingeschlafen.

    Klein Erna ist ohne es zu wissen eine kleine Philosophin.

    Sie benutzt hier ganz unbewusst die Kategorien unseres Denkens und Fragens, die Aristoteles einst aufgestellt hat, und die nach Kant die Bedingungen der Möglichkeit jedweder Erkenntnis sind:

    Wer? “Mama? Person

    Wo? “Wo ist Mama?” Ort

    Wann? “Wann kommt sie zurück?” Zeit

    Wie viel? Wie lange dauert es noch? Quantität

    Wie? “Ist Sie böse? Qualität

    Warum? “Wegen mir? Kausalität/Ursache

    Wozu? “Will sie mich bestrafen? Zweck/Finalität

    Was ? “Was passiert hier eigentlich?” Sein

    Die großen Philosophen fangen gerne von hinten an, Sie Fragen zuerst nach dem Sein, zum Beispiel Martin Heidegger, der die berühmte Frage stellte:

    “Warum ist überhaupt etwas, und nicht vielmehr nichts?”

    Was Heidegger mit klein Erna verbindet, ist die Tatsache, dass beide nicht wirklich Antworten auf ihre Fragen bekommen.

    Das ist der Grund warum ich weiter dumme Fragen stelle.

    Die Antwort auf alle Fragen besteht darin, dass man beschließt, keine weiteren Fragen mehr zu stellen.

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