Meine Gedanken zum Muttertag

Endlich….ENDLICH mal wieder Zeit und Ruhe zum Schreiben.

Mal wieder liegen viel zu stressige Wochen hinter mir. Vollgepackt mit Geburtstag, ambulante Krankenhaus-Untersuchungen, Bewerbungen, Probetexte verfassen, ein Termin nach dem anderen. Es wird Zeit, dass die langen Wochenenden kommen. Die letzte Zeit hat sich einmal mehr sehr negativ auf mich ausgewirkt in Form von Migräne. Ich spüre immer wieder – Entspannung und Ruhe sind einfach unglaublich wichtig für das innere Gleichgewicht.

Am Sonntag ist nun erstmal Muttertag und ein Facebook-Post hat hierzu um Kommentare gebeten, wobei ich merkte, dass ich mich bei diesem Thema regelrecht bremsen musste, um nicht zu ausschweifend zu werden. Aber hier darf ich mich nun ja austoben 😉

Der Kern der Frage war, was wir Mütter eigentlich vom Muttertag ERWARTEN.
Natürlich werden nun viele sagen „ich erwarte doch nichts, das ist ein Tag wie jeder andere“. Aber sind wir mal ehrlich. Wenn wir am Muttertag morgens aufwachen und uns dämmert, dass es dieser berühmte zweite Sonntag im Mai ist, an dem man auf gar keinen Fall aufstehen darf, bevor man von einem Kind mit einem Küsschen geweckt wurde, das einem entgegenflötet „alles Liebe zum Muttertaaaaaag!“….das mögen wir Mamas schon sehr. Ich bin jedes Jahr gespannt darauf, was in Kita und Schule zum Muttertag gebastelt wurde – die Kinder sind so unglaublich stolz darauf und freuen sich tagelang auf die Übergabe. Natürlich ist es mir auch streng verboten, an diesem Tag selbst das Frühstück zu machen. Ich genieße hierbei nicht, dass es – aus Sicht der anderen – um mich geht, sondern dass die Kinder es so sehr freut, sich um ihre Mama zu kümmern und den Spieß mal umzudrehen. Das Strahlen in ihren Augen, der Stolz, den sie dabei entwickelt. Dies ist für mich die wahre Freude am Muttertag.

Ich habe keine Erwartungen an den Muttertag – für mich ist es viel mehr ein Tag, der daran erinnern soll, wie kostbar und wichtig gemeinsame Zeit mit der Familie ist. Mutter bin ich geworden, weil ICH es mir so ausgesucht habe. Deshalb soll sich niemand verpflichtet fühlen, bloss weil eine Amerikanerin sich diesen Tag Anfang des 20. Jahrhunderts ausgedacht hat. Tatsächlich erwarten kann ich m.E. jedoch, dass meine Familie meinen „Job“ als Mutter schätzt und nicht alles als selbstverständlich erachtet. Meine Familie ist für mich das ganze Jahr da – nicht nur an Muttertag.

Nichts desto trotz freue ich mich schon auf den kommenden Sonntag mit dem obligatorischen Weck-Kuss, dem Kaffee am Bett, den supersüßen, selbstgebastelten Geschenken und vor allem dem Strahlen der Kinder, wenn ich ihnen zeige, wie sehr ich mich darüber freue. 🙂

Ich wünsche uns allen einen wunderbaren, stress- und möglichst arbeitsfreien Muttertag!

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