Jobsuche – mein Jahresrückblick

Nun neigt sich auch das Jahr 2015 dem Ende zu und ich habe das Gefühl, es ist nur so an mir vorbei gerauscht. In diesem Jahr musste ich nachdrücklich die Erfahrung machen, dass es für arbeitssuchende Mütter unglaublich viele Stolpersteine auf dem Weg zum Wiedereinstieg zu überwinden gilt.

Bis Juni war ich noch „Kunde“ der Arbeitsagentur. Diese Zeit der Abhängigkeit und der völlig sinnfreien Abwicklung meiner vorgegebenen Termine hat mich oft wütend gemacht. Wütend und enttäuscht über soviel Gleichgültigkeit gegenüber den Arbeitssuchenden. Meine Eindrücke hierzu könnt hier in diesen Beiträgen nachlesen.

Ich habe mich umfassend mit den Anforderungen an Bewerber beschäftigt, alle Tipps und Regeln befolgt. Doch führte all dies nicht zum Erfolg. Bis jetzt stelle ich mir die Frage woran es liegen mag. An meinen Qualifikationen? An meinen Kindern? Meiner Bewerbung? Letztendlich ist ein wesentlicher Grund der, dass der kaufmännische Markt hoffnungslos überfüllt ist. Auf eine vakante Stelle kommen mehrere Hundert Bewerbungen. Wer vermag hier hervorzustechen und die Aufmerksamkeit im Bewerbungsverfahren auf sich zu ziehen? Das ultimative Rezept hierzu ist mir leider noch nicht bekannt.

Ich gebe trotz all der Unzufriedenheit auf diesem Gebiet zu, dass ich die Zeit zu Hause zu nutzen und zu genießen wusste, denn zu Hause zu sitzen und den Kopf in den Sand zu stecken ist nicht mein Ding. Die zwischenzeitlichen Frustwellen reichen völlig aus 😉 Es ist gesünder, das Beste aus der Situation zu machen.

Welche Ideen habe ich nun für 2016, um die Arbeitssuche endlich zu beenden? Hierauf habe ich noch keine konkrete Antwort. Ich werde meine Bewerbungsunterlagen erneut anpassen und versuchen, mehr freie Stellen über „Vitamin B“ zu finden, denn unglaublich viele Jobs werden auf diese Art vergeben. Ich werde das Thema Praktikum neu aufrollen, denn auch auf diesem Wege ist ein Übergang in ein Arbeitsverhältnis durchaus möglich. Alles in Allem werde ich versuchen, meinen Optimismus nicht zu verlieren und weiter daran zu glauben, dass auch für mich irgendwo da draußen ein Job wartet, der mir Spaß macht und die große Lücke auf der Einkommensseite stopft.

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