Da machst Du echt was mit…..

Wir Frauen machen schon eine Menge mit….wir müssen Hormonschwankungen vertuschen, Wehen aushalten, uns mit Weight Watchers rumschlagen, um die Babypfunde wieder loszukriegen und die Wechseljahre durchlaufen. Und irgendwie machen wir das alles gerne, denn sonst wäre die Menschheit längst ausgestorben. Doch habe ich nie das Gefühl, dass man in der Gesellschaft, genauer gesagt dem Arbeitsmarkt auf eine Gewisse Anerkennung für all die Unannehmlichkeiten stößt.

Ich habe seit Jahre mit dem Gedanken gespielt, meinen Job zu kündigen, mit etwas Neues zu suchen, was meinen persönlichen Neigungen und Kompetenzen näher kommt und mich dauerhaft glücklicher macht. Denn das war ich definitiv in meinem Beruf nicht. Täglich teilte meine Magengegend mit mir, dass sich gefälligst was zu ändern hat – schließlich hab ich mal eben noch gute 30 Berufsjahre vor mir (so ausgeschrieben liest sich das echt gruselig!!!). Also nahm ich das Angebot meines Arbeitgebers im Rahmen eines deutlichen Personalabbaus an und verließ das Unternehmen nach langen Jahren. Zugegeben, ich habe mir die Jobsuche leichter vorgestellt, denn niemand hat mich darauf aufmerksam gemacht, welch unglaublich dicke Felsbrocken uns Müttern in den Weg gelegt werden, wenn es darum geht, sich beruflich neu zu orientieren. Damit es Euch jobsuchenden Mamas nicht genauso geht, möchte ich Euch in den nachfolgenden Beiträgen nach und nach von meinen Erfahrungen berichten.

Im Rahmen des Aufhebungsvertrages wurde mir eine sogenannte „Outplacement-Beratung“ finanziert, die mich auf die Jobsuche mit Bewerbungstraining und weiteren Beratungen vorbereiten und dabei unterstützen sollte. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich nach wie vor unglaublich dankbar bin, einen sehr kompetenten Berater zu haben, der mir oft die Scheu vor der Arbeitsagentur genommen und mit im Umgang mit selbiger unterstützt hat.

Neun Monate bin ich nun bereits „Kunde“ der Arbeitsagentur und da machst Du echt was mit………

Dennoch bin ich glücklich mit der Entscheidung, meinen ungeliebten Beruf verlassen zu haben und glaube weiter daran, dass das Richtige für mich schon irgendwie, irgendwann dabei sein wird! Hör auf Dein Herz, auch wenn es mal steinig wird….

 

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