Ab in den Wildpark! 6 Gründe, um schonmal den Rucksack zu packen

In diesen Tagen, wenn es stürmt und regnet, alles grau ist, sehne ich mir den Frühling entgegen und sauge jeden Sonnenstrahl in mich auf, den ich erwischen kann.

Sobald es wieder schön ist, wird es für uns Zeit, in den Wildpark zu fahren. Wir besitzen eine Jahreskarte und unterstützen mit unserem Beitrag die Erhaltung und Verbesserung des Parks. In unserem Fall ist es der Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau Klein-Auheim.

Ein Besuch im Wildpark ist für Familien mit Kindern ein unverzichtbares Erlebnis. Dieser lohnt sich im Grunde zu jeder Jahreszeit. Wildparks liegen i.d.R. im Wald und fügen sich in die natürliche Umgebung ein. Heimische Wildtiere leben in begrenzten, aber sehr großzügigen Gehegen, die auch ihrem natürlichen Umfeld entsprechen. Wer schon einmal in einem Wildpark war, wird wissen, dass es immer wieder einmal Tierarten geben wird, die sich gerne verstecken und an manchen Tagen nicht zu sehen sind. Dennoch haben wir die Möglichkeit, Tiere zu beobachten, zu fotografieren, die man bei einem normalen Spaziergang durch den heimischen Wald niemals entdecken würde wie z.B. Wildschweine, Hirsche oder Rehe. Viele Parks haben auch einige „Exoten“ zu bieten, die sich jedoch in unseren Breitengraden sehr wohl fühlen können. Beispiele hierfür sind Büffel, Polarwölfe oder auch Elche.

Ich möchte Euch nun meine 6 Gründe vorstellen, warum ich einen Besucht im Wildpark als absolutes Must-Do sehe:

  1. Heimische Tiere in vertrauter Umgebung
    Die Tiere, die wir kaum mehr entdecken, die scheu sind und uns Menschen meiden, können wir im Wildpark in Ruhe beobachten. Uns bleibt die Vorstellung erhalten, dass im Wald nicht nur Bäume stehen, sondern dass in diesem Ökosystem noch viel mehr los ist als das Zwitschern einiger Vögel. Dies schärft unsere Aufmerksamkeit und unser Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem heimischen Wäldern.
  2. Frische Luft und ein laaanger Spaziergang
    Wildparks sind weitläufig und wollen erforscht werden. Wessen Kinder ungerne spazieren gehen und etwas lauffaul sind, der ist im WIldpark richtig aufgehoben. Kinder laufen von einem Tier zum nächsten und merken nicht, was sie für eine Strecke zurücklegen. Unsere Kinder nehmen gerne Fahrgeräte mit wie Roller oder Laufrad. Hier sei aber zu beachten, dass die Parks oft Einschränkungen verhängt haben, was die Mitnahme von Fahrzeugen betrifft. So sind z.B. größere Fahrräder verboten. Außerdem läuft man normalerweise auf Waldboden, was das Fahren auf kleinen Rollen erschwert.
  3. Frische Luft
    Wir sitzen viel zu oft in der Wohnung, erledigen arbeiten, hüten das Büro. Auch viele Kindergärten gehen zu selten raus und machen sich das Leben mit den Kindern einfacher, indem sie weniger raus gehen, um die wilde Horde besser unter Kontrolle zu haben und sich das ewige An- und Ausziehen zu ersparen. Wir sitzen zu viel und haben Mangel an Bewegung. Frische Luft ist für das Wohlbefinden und unsere Gesundheit unverzichtbar. Ein Aufenthalt im Wildpark mit einer mittelgroßen Runde kann locker 3 Std. betragen. Also raus in die Wildnis und tiiieeef einatmen!
  4. Annehmbare Eintrittspreise
    Wildparks sind keine Zoos. Letztere haben sehr häufig horrende Preise, die sich eine Familie mit Kindern nicht zu jeder Zeit leisten kann. Die krassesten Preise hatte nach meinen bisherigen Erfahrungen der Tierpark Hagenbeck. Hier kostete der Eintritt für 4 Personen inkl. Kinder mit Bollerwagen-Miete und Futter knapp 80 (!!!) €. Natürlich sind die Tiere nicht vergleichbar. Aber für Kinder bis zu einem bestimmten Alter geht es grundsätzlich darum, Tiere zu besuchen, zu beobachten, zu füttern. Ein Wildpark ist daher eine gute Alternative, wem der Zoo zu teuer ist. Im Falle unseres Wildparks in Hanau kostet eine Jahreskarte für eine Familie 60 €. Für diesen Preis kann man 12 Monate im Jahr den Park besuchen. Dann lohnt sich auch mal ein Besuch für eine kleine Runde. Wir nutzen dieses Angebot seit Jahren und es ist spitze.
  5. Füttern erlaubt
    Die meisten Tiere im Wildpark dürfen mit dem dort an der Kasse erhältlichen Futter gefüttert werden. Eine Riesen-Gaudi für die Kinder, wenn die Wildschweine sich laut quiekend und grunzend um die Maiskörner und Pellets streiten und der große dicke Keiler die Sau wegschubst. Dazwischen hüpfen je nach Jahreszeit die süßen gestreiften Frischlinge umher und mischen mit. Sehr oft ist in Wildparks auch ein Streichelzoo zu finden, wo Ziegen, Hasen und Meerschweinchen gefüttert werden können. Aber Vorsicht – so eine gierige Ziege futtert auch schon mal die Papiertüte des Futters mit! 🙂
  6. Kindergeburtstag im Wildpark? Coole Idee!
    Wer kennt das nicht – ein ewiger Wettstreit um den ausgefalleneren Geburtstag. Also warum soll die Party nicht im Wildpark steigen? Hexensuche im Wald, Tier-Ralley oder doch eine Dedektiv-Geschichte mit Schnitzeljagd? Vielleicht Geocaching? Frag in Deinem Wildpark nach oder schau auf die Homepage – viele bieten gegen entsprechende Bezahlung an, den Kindergeburtstag zu betreuen und ein Lagerfeuer nach der Wanderung anzufachen. Hier lassen sich prima Würstchen und Stockbrot backen. Mmmmmmmm….

Also los geht´s….Rucksack packen, feste Schuhe an und ab in den nächstgelegenen Wildpark! 🙂

Auf den folgenden Seiten kann man den nächsten Wildpark in der Nähe finden:

http://www.parkscout.de

http://www.tiergaerten.de

 

 

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